Türkis – Der Geburtsstein für den Monat Dezember

Türkis - Der Geburtsstein für den Monat Dezember

Türkis – Der Geburtsstein für den Monat Dezember

Die Sternzeichen Schütze und Steinbock, die über den Monat Dezember herrschen, tragen Türkis als ihren Geburtsstein. Einen Stein, dem als Eigenschaften Heilungskraft, Schutz vor Gefahren und Standhaftigkeit nachgesagt werden.  Bei den Indianern  wird er als ein heiliger Stein zum Schutz  vor Unfällen, kommenden Gefahren und Enttäuschungen verehrt und ebenfalls als Regenerationshilfe nach Krankheiten. Zudem wird geglaubt, dass er das Selbstbewusstsein stärkt, die Kommunikationsfähigkeit verbessert und Tatkraft und Durchsetzungsvermögen fördert. Türkis soll ebenfalls gegen Depressionen helfen und Kraft verleihen. Er beschert die nötige Erkenntnis, dass jeder für sein eigenes Schicksal verantwortlich  und gleicht auf diese Weise das Gemüt aus, bringt einen wieder auf andere Gedanken und schenkt die Lebenskraft die man braucht, um das eigene Leben zu bewältigen. Im alten Ägypten und in Griechenland wurde Türkis als Schutzstein angesehen, der durch Verfärbung vor kommenden Gefahren warnen solle. Er wurde aber auch als Grabbeigabe und zur Herstellung von Kunstgegenständen verwendet.

Türkis wird gerne zur Meditation genutzt, da er 2 wichtigen Chakren zugeordnet wird – dem Hauptchakra Hals und ebenso dem Herzchakra. Seine Organwirkung ist daher neben Hals und Herz auch noch die Lunge.

In seiner Farbe kann der Türkis verschiedene Erscheinungen haben. Vom blassen Blaugrün, Türkisblau, Himmelblau bis hin zum Limonit (durchzogen mit braunen oder schwarzen Adern), dieses wunderschöne Mineral ist seit Jahrhunderten in der Schmuckwelt beliebt. Türkis zählt zu den ältesten Schmucksteinen und hat mit seiner weiten Bandbreite von grünen und blauen Tönen vom zarten Pastell bis tiefleuchtend Blau seit dem Altertum viele Völker in seinen Bann gezogen. Er schmückte die Herrscher Ägyptens, Azteken , Perser und Mesopotamier, sowie Adlige im antiken China. Der blaugrüne Türkis wurde jedoch erst durch die Kreuzfahrer in Europa bekannt. Er erhielt seinen Namen aus der französischen Bezeichnung „pierre turquoise“, welche übersetzt „türkischer Stein“ heißt. Seine veraltete Bezeichnung „Kallait“ geht auf das griechische „Kallainos“ zurück und bedeutet „blau und grün schillernd“. Bereits Plinius der Ältere erwähnte ihn in seinem Werk „Naturalis historia“. Besonders schöne Türkise wurden und werden in Arizona gefunden, wo sie für die Indianer als heilige Steine gelten. Andere bekannte Fundorte sind auch Afghanistan, China, Iran, Israel und Mexiko.

Wie entsteht Türkis? Türkis ist ein Kupfer-Aluminium Phosphat. Er ist porös in seiner Konsistenz und tritt häufig mit Einschlüsse aus Pyrit oder Limonit auf. Bei der Verwitterung  von kupferreichen-alluminiumreichen Gesteinen unter dem Einfluss von phosphathaltigen Lösungen bilden sich Kristalle. Türkis ist Namensgeber einer Gruppe von Mineralen mit gleicher Struktur aber unterschiedlicher Zusammensetzung, der Türkisgruppe mit den weiteren Mitgliedern Faustit, Chalkosiderit, Aheylit und Planerit. Die Bildung von Türkis ist meist traubenförmige und mit dem bloßen Auge sind die Kristalle sehr selten sichtbar.

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